6 Dinge, die man beachten sollte, wenn man über eine Garten-Investition nachdenkt

Ein schöner Garten steigert nicht nur den Wert Ihrer Immobilie – er hilft Ihnen auch, Ihr Haus schneller zu verkaufen.

EEs ist wahrscheinlich zu spät, einen Garten-Designer für einen komplett neuen Garten zu engagieren, wenn Sie Ihr Haus bis Ende des Jahres verkauft haben wollen, aber es würde nicht schaden, dennoch einen Profi zu engagieren !

Die Frage ist wirklich nicht, ob Sie in Ihren Garten investieren sollten oder nicht. Die Fragen sind eher: wieviel sollten Sie investieren? Wen sollten Sie konsultieren? Was sollte getan werden? Was mögen Sie an Gärten? Was gilt es zu vermeiden, wie mit den Dingen Schritt halten?

Ihr Garten ist das Erste, was Ihre Gäste und möglichen zukünftigen Käufer bemerken werden, wenn sie zu Besuch kommen. Wenn Sie Ihrer Immobilie einen gestalteten Garten hinzufügen, kann dies den Wert Ihres Eigentums um 20 Prozent steigern, manche sagen sogar mehr.

1. Überlegen Sie sich ein Budget und holen Sie sich Ideen

Normalerweise empfehlen Immobilienprofis, Gartendesigner und Landschaftsarchitekten wie die der American Society of Landscape Architects (ASLA), dass die Eigentümer 5-15% des Hauswertes in ihre Gärten investieren sollten. Manchmal werden Zahlen von 20% genannt. Dies hängt natürlich stark vom Bestand des Garten ab und ob es vor Ihrem Kauf bereits einmal ein Design im Garten gegeben hat, oder ob der Garten durchschnittlich ist.

Gartengestaltung ist ein komplexer Prozess, der viele Disziplinen umfasst und viele Entscheidungen von Gartenbesitzern und Gartengestaltern erfordert. Es gibt eine Vielzahl von architektonischen Strukturen, die umgesetzt werden können, wie Poolhäuser, Gartenstudios, Volieren, Pergolen oder Pavillons. Terrassen können Zugang zu Bereichen geben, die bisher nicht genutzt wurden. Schlängelnde Gartenwege können ein Geheimnis und ein Gefühl von Unerwartetheit und Entdeckung hinzufügen. Schwimmbecken, Teiche und Wasserspiele wie Brunnen können für Unterhaltung soregn und Räume für Ruhe und Erholung schaffen, während maßgeschneiderte Kunst und Gartenbeleuchtung eine Atmosphäre schaffen können, die ihresgleichen sucht.

In der Regel arbeiten Gartendesigner oder Landschaftsarchitekt (wenn größere bauliche Probleme in Bezug auf den Untergrund oder Böschungen usw. anfallen) mit Ihnen zusammen, um einen detaillierten Planungs- und Lageplan für Sie zu erstellen.

In der Regel verwaltet Ihr Gartenarchitekt die Bauunternehmer und Subunternehmer, um die Installation zu realisieren, wo er oder sie bestimmte Schritte nicht selbst durchführt.

2. Holen Sie sich einen Profi

Wenn Sie beschlossen haben, Ihren Garten gestalten zu lassen, entwerfen und realisieren Sie ihn nicht selbst. Vieles wird nicht funktionieren, gleich wie talentiert man als Handwerker tatsächlich sein mag. Konsultieren Sie einen Gartendesigner oder Landschaftsarchitekten, der einen detaillierten Pflanz- und Lageplan erstellt und der mit einem Bauunternehmer kommunizieren kann, der nach einem Plan arbeiten kann.

3. Lassen Sie Ihre Gärten vermessen und planen

Vergessen Sie bitte nie eine gründliche Einschätzung und Vermessung Ihres Grundstücks, einschließlich aller Grundstücksgrenzen, der Lage wo sich das Haus befindet, welche Strukturen, Bäume und Sträucher vorhanden sind und wo genau sie sich befinden.

Ein Gartenplaner weiß, welche Bäume und Sträucher wertvoll sind, welche renoviert werden können, welche verpflanzt werden können, und er wird diejenigen beurteilen können, die sowieso sterben werden und daher herausgenommen werden können.

Oftmals sind Grundstücke schon bereits für eine ganze Weile vernachlässigt worden, bevor sie verkauft werden. In diesen Fällen wird Ihr Gartenplaner beurteilen können, was womit überwuchert ist, was beschnitten und auf eine neue Form trainiert werden kann und was die Hauptblickrichtungen vom Haus oder von Terrassen und Poolbereichen beeinträchtigt.

Nach einer gründlichen Sanierung, die die vorhandenen Pflanzen rettet, erstellt Ihr Gartengestalter einen detaillierten Pflanzplan nach Ihren Wünschen und in Bezug auf die geplante Nutzung und den gewünschten Stil.

4. Was ist „in“, und was ist nicht?

Es gibt Trends in der Gartengestaltung wie überall sonst auch. Aber da Gartengestaltung eine kostspielige Investition sein kann, lassen Sie diejenigen Dinge, die zu trendy und exzentrisch wirken oder zu verrückt sind, beiseite.

Aktuelle Trends umfassen alle Arten von Außenräumen, Poolhäusern, Gartenstudios, Hochbeeten, Gemüsegärten, Terrassenrenovierungen, Feuerstellen und Wasserspielen.

Gartenkunst, Gartenbeleuchtung und maßgefertigte Strukturen stehen auch hoch im Trend.

Natürlich gibt es auch immer noch den sehr starken Megatrend in allen Belangen in Bezug auf Nachhaltigkeit, aktive Gartenarbeit, Wiedereinführung der Tierwelt in Ihren Garten, Gemüsegärten und biologischen Gartenbau.

Die American Society of Landscape Architects (ASLA) bemerkt einen „Boom in der Renovierung und Verbesserung von Häusern“, der erhebliche Investitionen in Gärten und Gartengestaltung beinhaltet. Rob Tilson von ASLA sagt, dass Hauseigentümer und Investoren in Gärten „(…) eine bessere Verbindung zur Umwelt und ihrem Außenraum herstellen“ und „sie investieren mehr in die ‚Rückseite‘ ihres Eigentums.“

„Gärten, Gartenbau und Gartengestaltung sind ein Megatrend, und angesichts der globalen Umwelt- und Nachhaltigkeitsprobleme wird dieser Trend anhalten.“

5. Was sind die größten Fehler?

Der schlimmste – und häufigste – Fehler ist, alles selbst zu machen und alles Stück für Stück in der falschen Reihenfolge zu tun. Gartenbesitzer beginnen selbst Gartenprojekte, fangen an, bestimmte Bereiche in ihrem Garten zu roden, weil sie sehr wichtig erscheinen oder besonders überwuchert aussehen und sie setzen Pflanzen in den Boden, von denen sie denken, dass sie gedeihen sollten, ohne je eine richtigen und detaillierten Pflanzplan von einem Profi in der Hand zu halten.

Der zweitgrößte Fehler ist die Planung eines Gartens mit frei verfügbarer Software oder einigen Kompilationen aus der Abteilung „Ihr ultimativer Hausgarten-Planer“.

Der dritte – aber zugegebenermaßen eher seltene – Fall ist, zwar einen Plan zu erstellen zu lassen, dann aber nicht den ganzen Weg zu gehen, indem man denkt, man könne einen Gartenplan alleine umsetzen oder jemanden engagieren, der nicht weiß, wie man einen Pflanzplan liest.

Das Ergebnis wird in vielen Fällen eine Verschwendung von Geld und ein Verlust vieler Pflanzen sein. Solche Gärten werden merkwürdig aussehen und dem Anwesen eine unorganisierte Atmosphäre ohne besonderen Charakter verleihen.

Ein professionell geplantes und installiertes Gartendesign sorgt für ein stilvolles und anspruchsvolles Erscheinungsbild, bei dem Gäste und Besucher sofort die Einbindung von Profis erkennen. Nur ein professioneller und detaillierter Pflanzplan, der entsprechend umgesetzt wird, führt zu einem schönen Garten, der Ihrer Immobilie ästhetischen, emotionalen und finanziellen Wert verleiht.

6. Was ist mit der Wartung?

Neben den beiden größten Fehlern, einen Garten nicht zu planen oder ihn nicht planmäßig zu installieren, wäre es ein großer Fehler, in einen Garten zu investieren und dann die Instandhaltung zu vernachlässigen.

Es ist wichtig, Ihre Investition zu schützen, indem Sie Ihren Garten professionell pflegen lassen. Sie können Ihren Gartenplaner um einen Wartungsplan bitten, entweder für sich selbst oder für Ihren Gärtner.

Ein Gartendesigner, der weiß, wie und wann man Bäume und Sträucher beschneidet, ist gerne bereit, Sie zu betreuen und Ihnen zu helfen, selbst ein begeisterter Gärtner zu werden.

Aber es ist wichtig, ehrlich zu sich selbst zu sein. Wenn Sie zwar einen schönen Garten haben möchten, aber wenn Sie mehr die Zuschauernatur sind, die von Scheren, Gartenscheren und Sägen nicht so angesprochen wird, dann beauftragen Sie eine professionelle Garten- und Wartungsfirma.

Es gibt zwar Möglichkeiten, mit Ihrem Gartendesigner zu diskutieren, wie Sie Ihren Gartenbereich nach Bereichen realisieren, Kosten zu strecken oder nach und nach zu sehen, wie zufrieden Sie mit dem Ergebnis des Designs sind. Vergessen Sie aber bitte nicht, dass Sie an der Côte d’Azur mit fast 11 Monaten Vegetationsperiode rechnen müssen, abhängig von dem einzelnen Jahr und dem jeweiligen Ort. Das bedeutet, dass die Bepflanzung eines Gartens im Oktober bereits im nächsten Frühjahr zu einem überaus üppigen Aussehen führen kann.